In Modul 2 geht es darum, wie Sammlungs- und Objektdaten so vorbereitet werden, dass sie auffindbar, konsistent, maschinenlesbar und später import-/exportfähig werden: vom ersten „Datei-Chaos“ bis hin zu einer klaren Struktur.
Zu den Workshop-Materialien: Basiskurs Modul 2
Zentrale Aspekte des sammlungsbezogenen Forschungsdatenmanagements werden in Modul 2 einführend und anwendungsorientiert vermittelt:
- Grundlagen: Sammlungsdaten und Zeichenverarbeitung
- Datentypen, Datenformate und Dateiformate
- Datenqualität in der Sammlungserschließung (Maßangaben,
- Datumsangaben, Zeitangaben, Fehlende Werte, Platzhalter,
- Strategien und Tools für eine Datenbereinigung)
- Strukturierung mit Metadatenschemas
- Datenorganisation: Entwicklung einer konsistenten Ordner- und Benennungslogik
- Versionierungsprinzipien
- Lebenszeit von physischen Datenspeicherungen sowie die 3-2-1-Backup-Regel
Modul 2 des SODa Basiskurses erfordert keine Vorkenntnisse. Es führt in praktische Datenkompetenz im Sammlungskontext ein und nimmt typische Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag in den Blick: heterogene Dateiformate, inkonsistente Tabellen, fehlerhafte Zeichenkodierungen, uneinheitliche Maß- und Datumsangaben sowie unklare Ordner- und Versionsstrukturen. Anhand eines durchgängigen Anwendungsbeispiels („Max“) werden reale Problemszenarien aufgegriffen, gemeinsam analysiert und mit praxistauglichen Lösungsstrategien bearbeitet.